
Dabei wurden auf die Kompetenzen und Bedürfnisse der Frauen abgestimmte Maßnahmen entwickelt und angeboten. profrida setzte im Zeitrahmen von zwanzig Monaten ein umfangreiches Maßnahmebündel um. Die Schwerpunktsetzungen der Qualifizierungen wurden im Netzwerk entwickelt. Dazu wurde die erste Projektphase ausgewertet, um festzustellen, welche Voraussetzungen und Wünsche die Frauen mitbringen. Hier knüpften die Module der fachlichen Qualifizierungen an.
Von April bis Juli 2006 wurde eine Basisqualifizierung für den Arbeitsmarkt angeboten. Von August 2006 bis Juni 2007 folgten individuelle fachliche Qualifizierungen, eine im pflegerischen/hauswirtschaftlichen Bereich und eine im Bereich Marketing/Verkauf.
profrida unterstützte bei Bedarf auch andere Wege der Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt, sei es die direkte Arbeitsaufnahme, die Suche eines Ausbildungsplatzes oder die Teilnahme an anderen Weiterbildungsmaßnahmen. Ergänzt wurden die Beratungs- und Qualifizierungsangebote von profrida durch gezielte Coachings beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, sei es als abhängig Beschäftigte, sei es als Existenzgründerin. Das Projekt zielte auf eine Verbesserung der Angebotsstrukturen für die genannten Zielgruppen in NRW. profrida hat die Anforderungen an berufsunterstützende Maßnahmen für Prostituierte und von Gewalt betroffene Frauen systematisch erfasst und aufgearbeitet. Die Projektdurchführung erfolgte von Januar 2006 bis August 2007. Unterstützt wurde das Projekt durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.